Initiative für lebenswertere Orte an der B7, B236 und B480

543 Unterschriften an den Landrat übergeben

Am 11. Mai 2026 fand auf Initiative des MoVe ein Treffen bei dem neuen Landrat Thomas Grosche statt. Gemeinsam mit den Bürgermeistern der Städte Olsberg und Winterberg, Patrick Potthoff und Michael Beckmann, sowie dem stellvertretenden Bürgermeister Dominik Harbeke (Hallenberg) konnten wir unsere aktuellen Themen und Forderungen anbringen und diskutieren.

Zu Beginn des Treffens übergaben wir die gesammelten 543 Originalunterschriften unserer Unterschriftenaktion aus dem Winter 25/26 an Landrat Thomas Grosche. Damit sendeten wir ein klares Signal, wie groß der Rückhalt für unsere Forderungen in der Bevölkerung ist.

Ein zentrales Thema war der aktuelle Stand von Tempo-30-Regelungen im Kreisgebiet. Bereits eingeführt wurde Tempo 30 unter anderem in Antfeld (auf Basis des Lärmaktionsplans der Stadt Olsberg), Niedersfeld, Züschen, Hallenberg, Assinghausen und Wiemeringhausen. In Züschen und Siedlinghausen gilt Tempo 30 zudem gezielt an Bushaltestellen und Zebrastreifen, um Schulkinder und mobilitätseingeschränkte Personen zu schützen.

Wir haben deutlich gemacht, dass die Akzeptanz vor Ort gut ist. Die Anwohnerinnen und Anwohner schätzen die spürbare Lärmreduktion, auch das zeigen die 543 Unterschriften. Landrat Grosche bestätigte diesen Eindruck aus eigenen Gesprächen. Unserer Überzeugung nach bildet die gute Akzeptanz vor allem deshalb eine so solide Basis, weil die Forderungen und Anträge in Zusammenarbeit mit den Anwohnern entstanden sind und deshalb breite Unterstützung genießen.

Teilnehmer des Treffen (v.l.n.r.): Patrick Potthoff (Bürgermeister der Stadt Olsberg), Dominik Harbeke (stellv. Bürgermeister der Stadt Hallenberg), Manfred Joch (MoVe), Steffen Schmidt (MoVe), Thomas Grosche (Landrat HSK), Joachim Reuter (MoVe) und Michael Beckmann (Bürgermeister Stadt Winterberg)

Auch der marode Zustand der Ortsdurchfahrt Züschen kam zur Sprache. Die dringend notwendige Sanierung werde von Straßen.NRW Jahr für Jahr verschoben, ohne dass es eine feste Zusage gebe. Dass das ein unhaltbarer Zustand sei, pflichteten uns auch Bürgermeister Beckmann und Landrat Grosche bei. Man sei dazu in stetigem Kontakt mit Straßen.NRW.

Weitere Themen des Gesprächs waren:

  • Nachtfahrverbot für LKW: Unsere Forderung wurde dahingehend präzisiert, dass Ziel- und Quellverkehr ausgenommen bleiben müssen, damit heimische Unternehmen nicht zusätzlich belastet werden.
  • Ruhrtalradweg: Die Asphaltierung des Abschnitts zwischen Niedersfeld und Wiemeringhausen (Wildenstein) soll noch in diesem Sommer fertiggestellt werden. Großer Gefahrenpunkt bleibt die Querung der B 480 bei Haus Wildenstein.
  • Schienenverkehr: Wir fordern den Ausbau der Zuglinie RE57 (Dortmund – Winterberg), um die Straße zu entlasten und Pendlern wie Touristen eine gute Alternative zu bieten. Kurzfristig wird allerdings zunächst wieder für mehrere Monate ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

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